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Pfahlgründung

Pfahlgründungen sind immer dann erforderlich, wenn unter der Fundamentsohle des geplanten Bauwerks nicht ausreichend tragfähiger Baugrund ansteht.

Pfähle gehören zu den ältesten Gründungselementen im Bauwesen. Nachdem bereits ca.3000 v.Chr. im gesamten Alpenraum Pfahlbauten erstellt wurden, haben insbesondere römische Ingenieure die Technik von Pfahlgründungen z.B. für Brückenpfeiler entwickelt.

Die Bauwerke werden punktuell über Pfähle in tieferliegende, tragfähige Bodenschichten übertragen.

Die Bauwerke werden punktuell über Pfähle in tieferliegende, tragfähige Bodenschichten übertragen.

Pfahlgründungen kommen in vielen Bereichen des Brückenbau, des Hochbau und des Wasserbau zum Einsatz.
Auch im konventionellem Wohnungsbau sind Pfähle häufig unentbehrlich:

  • Als Fundamente in Neubauten zur Bebauung auf nicht-tragfähigem Baugrund.
  • Als nachträgliche Fundamente, zur Erhöhung der Tragkraft der bestehenden Fundamente oder zum Sichern und Heben von Bauwerken bei Bodengrundsetzungen.

 

Hierbei unterscheiden wir bei uns zwei Arten von Pfählen:

1. Bohrpfähle

Bohrpfähle sind Ortbetonpfähle, die in einem in den Baugrund gebohrten Hohlraum durch Einbringen von Beton, üblicherweise mit Bewehrung, hergestellt werden. Der Hohlraum wird hierbei entweder verrohrt oder unverrohrt hergestellt. Bei unverrohrten Bohrlöchern entsteht durch den Druck des flüssigen Betons bei den meisten Bodenarten eine gute Verzahnung mit dem Baugrund.
In besonderen Fällen kann die Lastübertragung durch eine nachträgliche Verpressung der Fuß- und Mantelfläche noch verbessert werden.

Da beim Bohren der anstehende Boden gefördert wird, erhält man einen guten Einblick in die tatsächlichen Baugrundverhältnisse
und kann demnach noch während der der Ausführung die erforderliche Pfahllänge festlegen.
Dank der speziellen Baugröße unseres Bohrgerätes können wir problemlos in Kellern und sonstigen schlecht zugänglichen Bereichen arbeiten.

2. Einpresspfähle

Presspfähle finden überwiegend Anwendung bei der Nachgründung von bestehenden und erhaltungswürdigen, setzungsempfindlichen Bauwerken.

Insbesondere dort, wo Pfähle erschütterungsfrei und lärm arm in den Baugrund eingebracht werden müssen,
ist das Einpressverfahren häufig die einzig mögliche Methode. Mit diesem Verfahren können Pfähle ohne unzumutbare Belästigung von Anliegern, insbesondere aber unmittelbar neben oder unter erschütterungsempfindlichen Fundamenten niedergebracht werden.

Presspfähle finden überwiegend Anwendung bei der Nachgründung von bestehenden und erhaltungswürdigen, setzungsempfindlichen Bauwerken. Hierbei lassen sich Bauwerke stabilisieren und bereits eingetretene Setzungen
durch gezielte Hebungen ausgleichen.
Ein weiteres Anwendungsgebiet sind Nachgründungen an Bauwerken, wo wegen Umplanung und Umbauten die vorhandene Gründung nicht mehr ausreicht.

Presspfähle werden bei vollständiger Bodenverdrängung erschütterungsfrei und ohne Bodenlockerung schussweise in den Boden gepresst. Entsprechend der zur Verfügung stehenden Bauhöhe werden die Pfahlsegmente statisch und längenmäßig dimensioniert.
Die Pfahlsegmente können aus Stahlbeton oder aus Stahlrohren gefertigt und eingepresst werden.
Als Wiederlager zur Abtragung der Pressdrücke werden Gebäudeteile genutzt.